Vodafone-Idee steht vor mehreren Herausforderungen beim Clearing von AGR-Gebühren: Credit Suisse

Der Telekom-Betreiber Vodafone Idea steht wegen der AGR-Gebühren vor einer massiven finanziellen Belastung. Derzeit hat Vodafone Idea gerade 13% der gesamten ausstehenden AGR-Gebühren bezahlt. Nach dem jüngsten Bericht der Credit Suisse wird Vodafone Idea Schwierigkeiten haben, mehr als 50 Mrd. Rs. inkrementelle Vorabgebühren in den AGR-Gebühren zu verrechnen. Der Bericht stellt weiter fest, dass, sobald Vodafone Idea 69 Milliarden Rs von AGR-Gebühren abgibt, wird davon ausgeschätzt, dass der Telekommunikationsriese ab März 2020 60 Milliarden Rs. an Barguthaben haben wird. Es wird auch davon ausgegangen, dass Vodafone Idea im vierten Quartal 2020 keinen zusätzlichen Capex haben wird.

Vodafone-Idee wird Schwierigkeiten bei der Aufrechterhaltung des positiven Cashflows haben
Vodafone Idea wird sich verschiedenen Herausforderungen bei der Aufrechterhaltung des Cashflows nach dem Geschäftsjahr 22 stellen müssen. Laut dem Bericht wird der Telekommunikationsriese seinen Cashflow auf latente Frequenzschulden steuern müssen. Außerdem würde APRU des Telekommunikationsanbieters, der 200 Rs. auf einer Abonnentenbasis von 280 Millionen Rs. beträgt, 250 Mrd. Rs. generieren. Vodafone Idea wird jedoch 157 Mrd. Rs. für Frequenzzahlungen und AGR-Gebühren zahlen müssen, die je nach Laufzeit der Zahlung zwischen 47 Mrd. Rs. und 116 Mrd. Rs. liegen könnten. Die Telekommunikationsbetreiber haben bereits den Antrag des Aufschubzahlungsmechanismus für massive AGR-Gebühren auf 20 Jahre gestellt.

Bharti Airtel und Vodafone Idee schlägt Spektrum und Lizenzen als Sicherheit für verzögerte Zahlung
Alle Telekommunikationsbetreiber sind wegen der AGR-Gebühren in Schwierigkeiten geraten. Zuvor hatte das Oberste Gericht alle Telcos angewiesen, eine eidesstattliche Versicherung über die Zahlung von AGR-Gebühren einzureichen. Vodafone Idea Counsel erklärte, dass der Telekommunikationsanbieter keine Bankgarantien sichern konnte, und es hat kein Geld, um Mitarbeiter Gehalt zu zahlen und Betriebskosten zu decken.

Sowohl Bharti Airtel als auch Vodafone Idea haben jedoch vorgeschlagen, Frequenzen, Lizenzen und frühere Bankgarantien als Wertpapiere für aufgeschobene Zahlungsmechanismen mit massiven AGR-Gebühren zu betrachten. Derzeit ist Bharti Airtel besser in der Lage, AGR-Gebühren zu löschen. Der Telekommunikationsriese hat nach DoT-Schätzungen bereits 48 % der AGR-Gebühren abgerechnet, während Vodafone Idea gerade 13 % der AGR-Gebühren gemäß DoT-Schätzung abgerechnet hat.

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